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7 Days - Film-Review | Filmkritik

Geschrieben von: Morbid Beast   
Dienstag, den 01. Februar 2011 um 23:27 Uhr

7 days - Filmkritik, Film-Review, Film-Rezension, Horrorfilm

Film-Review:7 Days (Störkanal)
Genre:Folter-Terror-Drama
Bewertung:81%

„7 Days" ist sehr anspruchsvolle und schwere Kost - Zartbesaitete Zeitgenossen sollten sich zweimal überlegen, ob sie sich „7 Days" zu Gemüte führen wollen...


 

Bruno Hamel könnte es an sich nicht besser gehen, als erfolgreicher Chirurg sowie als Ehemann und Vater einer 8-jähringen Tochter hat er all seine Träume verwirklichen können. Finanziell sieht es blendend aus, 2 nette Mittelklassewagen schmücken die Einfahrt des eigenen, schnicken Häuschens. Alles nimmt seinen gewohnten Gang, nichts scheint die Familienidylle trüben zu können, bis eines Tages die Tochter nicht mehr von der Schule nach Hause kommt...

 

Normalerweise begleitet eines der Elternteile das Töchterchen Jasmine zur Schule, doch diesesmal hatte Ehefrau Sylvie mit Bruno besseres vor, entziehen sich diese einem kleinen Schäferstündchen und lassen deshalb Jasmine ausnahmsweise alleine losziehen – ein Riesenfehler wie sich später herausstellt. Jasmine hat in einigen Tagen ihren 9. Geburtstag, möchte vor der Schule noch ihre Einladungskarten bei ihren Freunden vorbeibringen.

 

Ehefrau Sylvie zieht nach dem Schläferstündchen selber noch los um einige Besorgungen zu erledigen, Bruno genehmigt sich nach der harten Arbeit noch ein Mittagsschläfchen, bis es an der Tür klingelt. Ein Mitschüler bringt die Hausaufgaben vorbei, in der Schule ging man davon aus Jasmine sei krank. Hier gehen alle Alarmglocken los, die Hamels alarmieren umgehend die Polizei. Doch es kommt wie es kommen musste, aus der Befürchtung wird Gewissheit, die kleine Jasmine wird von der Polizei im dabei sein von Bruno gefunden – Vergewaltigt, blutverschmiert und verdreckt – der pädophile Täter muss das kleine Mädchen auf brutalste Art und Weise misshandelt und geschunden haben. Bruno bricht in Tränen aus während er sein kleines Töchterchen in den Armen hält - Als Zuschauer hat man hier zum ersten Mal richtig schwer zu schlucken, die Szene setzt bei diesem Gefühle frei, die sich aus einer Mischung aus Entsetzen, Trauer, Haß und Rachegelüste zusammensetzen.

 

Kurze Zeit später wird der Täter aufgrund einer DNA-Analyse ausfindig gemacht und von der Polizei festgenommen. Bruno beginnt einen Racheplan zu schmieden und auszuarbeiten. Er bricht in eine abgelegene Waldhütte ein, richtet dort eine Folterkammer mit netten Spielzeugen ein - als Chirurg kennt er sich damit schließlich bestens aus. Er lässt Schmiergelder fließen, kann den Mörder seiner Tochter dadurch kidnappen und in besagte Waldhütte verschleppen. Was nun folgt kann man sich als gewiefter Zuschauer zusammenreimen...

 

Was uns Regisseur Daniel Grou mit „7 Days" serviert ist sehr schwere Kost - die definitiv für ein Weilchen im Magen des Zuschauers liegen bleiben wird, bis diese schlussendlich verarbeitet und verdaut werden kann. In dem Moment, als Bruno den Täter seiner Tochter entführt und in seine Folterkammer verschleppt, nimmt uns Regisseur Daniel Grou erbarmungslos in seinen Schwitzkasten, lässt uns für die kommende Film-Spielzeit nicht mehr heraus - zu erdrückend, tiefgreifend und intelligent ist der inszenierte Plot und zu kalt und depressiv die Grundstimmung. „7 Days" lädt seinen Zuseher auf eine ganz eigenwillige, hochinteressante Reise ein – führt den ein oder anderen ganz sicherlich an seine emotionale Schmerzgrenze heran.

 

„7 Days" möchte ich hier dem breiten Publikum nicht empfehlen, die psychische Belastung und Verarbeitung wird für den ein oder anderen eventuell zu heftig sein. Denn „7 Days" versteht es in Excellence seinen Zuseher „wortwörtlich" in seinen Bann zu ziehen, fühlen und mitleiden zu lassen. Allen Querulanten sei vorab gesagt, bevor diese wieder plan- und gedankenlos in das nächste Fettnäpfchen treten, „7 Days" ist kein Film der Selbstjustiz für erfahrenes Leid rechtfertigt - ganz im Gegenteil, „7 Days" lädt zu einer kontroversen Diskussion ein und überlässt die Antwort ausschließlich beim Zuseher!

 

Filmkritik-Fazit: 7 Days

Dieses intelligente Meisterstück haben wir neben Regisseur Daniel Grou vor allem auch Romanschreiber Patrick Senécal zu verdanken, der mit seinem genialen Plot bei seinen Zuseher eine gewollte, kontroverse Diskussion entzünden, Brunos Handeln für Zu- und Widerspruch sorgen und den ein oder anderen an seine emotionale Schmerzgrenze heranführen wird. Hut ab für dieses Meisterwerk!

Bewertung: 81%

 

Wenn Du die folgenden Filme magst, dann wirst Du vermutlich auch "7 days" mögen:

  • Martyrs
  • Savage (Störkanal Edition)
  • Martyrium (Störkanal Edition)

 

Film-Informationen: 7 Days

DVD:Ja    
Genre:Folter-Terror-Drama
Blu-ray:
NeinProduktion:
Kanada 2010
FSK:
18Regisseur:
Daniel Grou
Verleihstart:
06.08.2010Drehbuchautor:
Patrick Senécal
Verkaufstart:
27.08.2010Darsteller:
Claude Legault, Martin Dubreuil, Rémy Girard, Rose-Marie Coallier, Fanny Mallette, Alexandre Goyette
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Horrorfilm-Trailer: 7 Days

 

 

 

 

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Dieses intelligente Meisterstück haben wir neben Regisseur Daniel Grou vor allem auch Romanschreiber Patrick Senécal zu verdanken, der mit seinem genialen Plot bei seinen Zuseher eine gewollte, kontroverse Diskussion entzünden, Brunos Handeln für Zu- und Widerspruch sorgen wird - den ein oder anderen an seine emotionale Schmerzgrenze heranführen wird. Hut ab für dieses Meisterwerk!
 

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