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The Dead Pit - Film-Review | Filmkritik |
| Geschrieben von: Morbid Beast | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Donnerstag, den 03. November 2011 um 16:19 Uhr | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
"The Dead Pit": Saubere, schmackhafte Zombiekost,...
...die sich Subgenre-Liebhaber zweifelsfrei nicht entgehen lassen sollten.
Im Keller einer Irrenanstalt treibt ein perfider Chirurg üble Dinge: Er missbraucht seine Patienten für seine morbiden „Gehirn-Spielereien". Ein sauberer Schnitt hier und da an der Kopfdecke und schon liegt das Menschenhirn frei, bereit für weitere Missetaten und Experimente. Doch sein Kollege kommt ihm auf die Schliche und schickt ihn per Kopfschuss in die ewigen Jagdgründe.
Getrieben von der Angst, dass die Irrenanstalt geschlossen werden könnte, beschließt dieser das dunkle Geheimnis zu verbergen: Er mauert den Keller für jeden und alle Zeiten zu. Doch 20 Jahre später erschüttert ein Erdbeben die Grundmauern. Der perfide, todgeklaubte Chirurg kehrt – zusammen mit seinen Opfern – als Zombie zurück...
Mittendrin die recht hübsche Hauptdarstellerin Jane (gespielt von Cheryl Lawson), die nicht nur schauspielerisch, sondern auch - mit Verlaub - aufgrund ihren zwei weiblichen Argumenten zweifelsfrei überzeugen kann und unweigerlich - ob man(n) will oder nicht - ins Auge fällt.
Jane kann sich an ihre Vergangenheit nicht erinnern, sogar ihren richtigen Namen kann sie sich nicht mehr ins Gedächtnis rufen. Unser Arzt wird sie per Hypnose behandeln, um die verlorenen Erinnerungen aus dem Verborgenen empor zu holen. Diese erhält der Zuschauer als kleine Happen serviert, kann das Puzzle im Laufe nach und nach zusammensetzen, bis einem bewusst wird, was es mit Jane tatsächlich auf sich hat.
„The Dead Pit" ist allerdings kein Zombie-Action-Spektakel a la „Resident Evil" oder „Dawn of the Dead", dieser beginnt relativ ruhig und gemächlich, gespickt mit allerlei surrealen Spielereien. Die drohenden Zombie-Horden bleiben sehr lange im Verborgenen. Nach und nach kommt es verhäuft zu unerklärlichen Morden, Wärter und Patienten sind urplötzlich wie vom Erboden verschluckt.
Ihr Arzt setzt auf ersteres, hält sie für weitaus kranker als ursprünglich gedacht, ein weiterer Grund Jane in der Irrenanstalt zu behalten. Doch dies sollte sich schon bald rächen... „The Dead Pit" besticht vor allem durch eine sehr düstere, melancholische Atmosphäre, in welcher die Patienten der Irrenanstalt ausgesetzt sind. Regisseur Brett Leonard fängt diese optimal ein und gibt sie an sein Publikum weiter. Die Optik ist hierbei durchwegs sehr dunkel, selbst bei Szenen – die am Tage spielen - ist der Bildeindruck immer noch recht düster. Und zwar so sehr, dass von mir die Helligkeit des Fernsehers ein wenig hoch gesetzt wurde; dies soll aber nicht als Kritik verstanden werden.
Desweiteren erhält der Gourmet anspruchsvoller, trickreicher Gore-Szenen feinste Zutaten zugespielt; ohne Computerspielereien versteht sich. „The Dead Pit" stammt nämlich aus dem Jahre 1989, somit schon ein echter Zombie-Klassiker, der es noch versteht sein Publikum mit ehrlichen, handfesten Tricks zu begeistern. Die Gore-Szenen sind – zwar nicht übermäßig viele - recht eklig. Deshalb auch Augen auf beim DVD-Kauf und auf die „Uncut"-Version achten, da dieses Werk auch als stark gekürzte Version seinen Weg in den Handel fand. Filmkritik-Fazit: The Dead PitSehenswerter Zombie-Horror-Streifen, der vor allem durch seine düstere, schwermütige Atmosphäre sowie ehrlichen, handfesten Spezialeffekte die Gunst des Zuschauers gewinnen wird. Für alle Un- und Scheintoten da draußen ist „The Dead Pit" sicherlich mehr als nur ein Blick wert. Bewertung: 65%
Wenn Du die folgenden Filme magst, dann wirst Du vermutlich auch "The Dead Pit" mögen:
Film-Informationen: The Dead Pit
Horrorfilm-Trailer: The Dead Pit
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