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Rogue - Im falschen Revier - Film-Review | Filmkritik |
| Geschrieben von: Morbid Beast | ||||||
| Donnerstag, den 01. September 2011 um 15:03 Uhr | ||||||
Schöne Naturbilder, astreine Kameraführung, reizvoller Gesamteindruck, schwer voraussehbar und...
...das war es dann auch schon mit den Lorbeeren. Kommen wir gleich zum unappetitlichen Teil: Nervige Schauspieler und fragwürdige Ereignisse versalzen die fade Krokosuppe. Es dauert stolze 28 Minuten bis unser virtuelles, riesengroßes Krokodil endlich zur Tat schreitet und uns zeigt, wo es seine Zähne hat. Ein Ausflugsboot - prall gefüllt mit unspektakulären, langweiligen Touristen-Charakteren – fällt diesem dann endlich zum Opfer.
Unser Boot tuckert – wie bereits erwähnt – fast eine halbe Stunde auf einem Fluss herum. Das ist an sich schön anzusehen, aber wenn ich mir einen Tier-Horrorfilm und keine Natur-Dokumentation zu Gemüte ziehen möchte, nervt das schon ungemein. Was hierbei so passiert?
Das kann ich dir sagen, unsere Bootsfahrerin erzählt uns zu allerlei belanglosen Dingen eine kleine Geschichte, ein Schwätzchen mit Tourist A und noch eines mit Tourist B und C, und schon ist die erste Hälfte des Films ist geschafft. Puhhh...
Eine Signalrakete zieht die Aufmerksamkeit auf die Truppe – Klar, wegschauen gilt nicht, auch wenn die Touristentruppe das am liebsten würde: „Mein Bus fährt um halb 6!"
Was mir in „Rogue – Im falschen Revier" absolut nicht gefallen hat sind die zum großen Teil sehr nervigen, belanglosen Protagonisten, die mit ihrem sinnlosen Geschwafel und Handlungen einem den Spaß am Film nehmen.
Nicht nachvollziehbar ist auch die Tatsache, dass keine Hilfe eintrifft. Hey!!! Ein Ausflugsboot kehrt nach Stunden nicht zurück!!! Da machen wir an der Basis einfach mal Feierabend und schauen morgen früh mal nach dem Rechten???!!! Gab es den gar keine Highlights? Doch, wenn auch rar gesät, die gab es und zwar als unser Krokodil einen dieser Nervensägen erwischte, da war das erste Highlight des Films geboren - Hurra! Doch leider passiert das viel zu selten, ausnahmsweise viel zu viele Überlebende...
Und unser virtuelles Krokodil?
Halten wir fest:
Filmkritik-Fazit: Rogue - Im falschen RevierFür den Tierhorrorfilm-Fan wohl kaum geeignet, wohl eher für die kommerzielle, breite Masse, die kein Blut sehen kann und sich auch einmal erfreuen möchte an einem Tierhorrorfilm: „Des war aber ne knappe Sache, puuhh brutal der Film!". Na dann, Prost Mahlzeit. Bewertung: 55%
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Film-Informationen: Rogue - Im falschen Revier
Horrorfilm-Trailer: Rogue - Im falschen Revier
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