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Saw - Wessen Blut wird fließen? - Film-Review | Filmkritik |
| Geschrieben von: Morbid Beast | ||||||
| Donnerstag, den 29. September 2011 um 15:25 Uhr | ||||||
„Ich möchte ein Spiel spielen"...
Wenn man bedenkt, dass „SAW – Wessen Blut wird fließen?" als B-Movie für runde 1.200.000$ produziert wurde, aber über 55.000.000$ allein in den amerikanischen Kinos und sogar über 102.000.000$ weltweit wieder einspielte, so dürfte spätestens jetzt klar sein, für welch gigantischen (Horror-)Erfolg dieser Film steht.
Wer „Saw" noch nicht kennt - Horrorfilme aber liebt - der sollte diese Lücke schleunigst schließen. Für all diejenigen nun einige Zeilen zum Plot: Dieser handelt von ahnungslosen Probanden, welche - von unserem Haupt-Protagonisten „Jigsaw" - entführt und makabren Spielchen ausgesetzt werden. Die Auswahl der Entführten geschieht hierbei nicht zufällig. Nein, diese haben alle eine Sache gemeinsam: Nennen wir es mal so, sie haben alle Dreck am Stecken! Jigsaw spielt hier sozusagen den Richter, erteilt den Entführten eine recht heftige Lektion. Er setzt hierzu ziemlich grauenhafte Folter-Spielchen ein.
Grauenhaft? Richtig, alle Spiele enden mit dem Tod oder mit dem (Weiter-)Leben!
Wieso konnte „SAW – Wessen Blut wird fließen?" einen so großen Erfolg verbuchen? Der Erfolg liegt meiner Meinung nach in der neuen, erfrischenden Grundidee. Ein Horror-Thriller, der zusätzlich mit richtig heftigen, ja fast schon übertriebenen Gore-Szenen aufwartet. Ein weiterer Grund findet man sicherlich auch im genialen Ende.
Die blutigen Inszenierungen sind schließlich klasse. Jedes makabre Spielchen versetzt seinen Zuschauer erneut in einen starre-artigen Zustand; in der beängstigenden Atmosphäre und pulshemmenden Hochspannung ist die Ursache hierfür zu finden.
Wohl noch wichtiger ist aber der Aspekt, dass die Auserwählten (fast) alles Menschen sind, die es an sich verdient haben in eine solch missliche Situation zu geraten. Schadenfreude ist halt immer noch eine der schönsten Freuden des Menschen. So strahlen die Augen des Zuschauers, wenn Vergewaltiger, Diebe und Mörder ordentlich eines drauf bekommen.
Und das kam eben an.
"Saw" ist sicherlich nichts für schwache Gemüter. Dass, trotz bizarrer Folter-Terror-Szenen, so viele Menschen diesen Streifen bereits gesehen haben, spricht für sich. Interessant ist, dass die „Saw-Reihe" auch beim weiblichen Geschlecht sehr großen Anklang findet. Im meinem Bekanntenkreis gibt es zumindest keine holde Maid, die nicht auf „SAW" steht. Gut so.
Filmkritik-Fazit: SawMit gerade mal rund 1.2000.000 $ im Gepäck, einer gewieften Story, deftigen Gore-Szenen und einem begnadeten Produzenten-Team sorgte „SAW – Wessen Blut wird fließen?" 2004 für Furore in den Kinosälen und auch heute noch in den heimischen Wohnzimmern. Bewertung: 87%
Wenn Du die folgenden Filme magst, dann wirst Du vermutlich auch "SAW" mögen:
Film-Informationen: Saw
Horrorfilm-Trailer: Saw
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