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Videodrome - Film-Review | Filmkritik |
| Geschrieben von: Morbid Beast | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Mittwoch, den 17. August 2011 um 19:33 Uhr | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
TV, Gewalt, Sex und Money: "Videodrome" serviert seinem Zuschauer eine abgedrehte Horror-Reise...
„Videodrome" handelt von dem karrieregeilen Fernsehproduzenten Max Renn (James Woods), der immer auf der Suche ist nach neuem Filmmaterial, mit welchem er die Einschaltquoten in die Höhe schießen lassen kann.
Eines Tages erhält er ein VHS-Tape in die Hände, indem eine junge Frau sexuell misshandelt und ausgebeutet wird. Er hält die Darsteller-Darbietung für außergewöhnlich toll und überzeugend, er ist begeistert von dem Filmwerk. Doch handelt es sich bei diesem tatsächlich um ein freiwilliges Protagonisten-Team? In „Videodrome" begleiten wir Max Renn auf eine ziemlich verzwickte und gleichermaßen verrückte Reise, die – um so länger der Film andauert – für seine Zuschauer wirre Überraschungen parat hält. Wer auf Rätsel-Tour gehen möchte, der hält mit „Videodrome" die volle Ladung serviert. Allerdings ist Vorsicht geboten, die Handlung ist nicht vollends nachzuvollziehen und lässt sein Publikum mit offenen Fragen zurück.
„Videodrome" ist einzigartiger Film, der für sein Publikum eine Vielzahl unterschiedlicher Film-Elemente parat hält. So könnte man diesen Streifen mit gutem Gewissen als einen Psycho-Horror-Mystery-Folter-Mix beschreiben, der seine Zuschauer auf eine abgehobene Reise mit nimmt.
Wer auf 80er Jahre „old-school" Special-Effects steht, der wird nicht enttäuscht werden. Diese werden recht häufig eingesetzt und ja, geradezu zelebriert. Man kann die Freude spüren, welche die Initiatoren zweifelsfrei gehabt haben müssen. Von der Machart her erinnert „Videodrome" stark an Filme wie „House" oder „Hellraiser", die ebenfalls in den 80er Jahren das Licht der Welt erblickten.
Soviel lobende Worte, wieso erhält „Videodrome" von mir trotz allem keine Top-Bewertung?
So schön dieser Horrorfilm auch inszeniert und zweifelsfrei anzusehen ist, es handelt sich hierbei um ziemlich schwere Kost, die erst einmal verdaut werden muss. Hierbei sind keine harten oder blutigen Folter- bzw. Splatter-Szenen gemeint, die an sich auch nur sehr dezent eingesetzt werden. Nein, viel eher die Langatmigkeit und Abgehobenheit, die es einem schwer machen durchwegs konzentriert am Ball zu bleiben.
„Videodrome" ist ein polarisierender Horrorfilm, der dem einen sicherlich gefallen wird und dem anderen wiederum weniger. Man könnte es so festhalten: Wer sich mit dieser Gangart anfreunden kann, der wird sicherlich seine Freude haben. Um das herauszufinden, solltest du dir „Videodrome" einfach mal zu Gemüte ziehen... Filmkritik-Fazit: Videodrome„Videodrome" ist schwere Kost, aber nicht in Form von brutalen Szenen, sondern vielmehr aufgrund seiner abgedrehten Handlung: Diese nimmt sein Publikum mit auf eine ziemlich verrückte und abgedrehte Horror-Reise, die erst einmal verdaut werden muss. Bewertung: 67%
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Film-Informationen: Videodrome
Horrorfilm-Trailer: Videodrome
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